Erinnerst du dich noch an 2019? Als Zoom noch ein Geräusch war, das Rennautos machten, und Teams etwas mit Sport zu tun hatte? COVID-19 hat unsere Welt grundlegend verändert. Videokonferenzen, Webinare und virtuelle Events gehören seitdem zum Alltag und kein Unternehmen kommt mehr an der Digitalisierung vorbei. Virtuelle Vorstellungsgespräche, Homeoffice und Online-Recruiting-Kampagnen sind normal geworden. Und viele Unternehmen fragen sich, wie sie die junge Generation erreichen oder die richtigen Fachkräfte finden können. Dabei spielen Videos eine immer größere Rolle. Denn wir suchen online nicht nur nach neuen Produkten, sondern auch nach Jobs. Die besten Talente wohnen nicht mehr um die Ecke und Kund:innen informieren sich, bevor sie etwas kaufen. Online sichtbar sein reicht längst nicht mehr aus – um aufzufallen, musst du dich abheben. Oder genau die richtigen Menschen erreichen. Mit deiner Persönlichkeit und deinen Werten. Und die kannst du nirgends so gut zeigen, wie in einem Video. Die gute Nachricht: Die Möglichkeiten für Video-Marketing waren noch nie so groß. Es geht nicht darum, auf allen Hochzeiten zu tanzen, sondern den richtigen Kanal für dich zu finden.

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Warum Videos auf dem Vormarsch sind

Wusstest du, dass unser Gehirn Bilder fünfmal besser verarbeiten kann als Text? Denn es ist gern bequem und sucht den Weg des geringsten Widerstandes. Und für einen langen Text brauchen wir mehr Konzentration als für ein kurzes Video. Kennst du vielleicht von deinen Kindern.

Videos können aber noch viel mehr: Sie sprechen mehrere Sinneskanäle gleichzeitig an.

Damit aktivieren sie verschiedene Gehirnareale und signalisieren so: diese Information ist wichtig. Denn je mehr Neuronen aktiv sind, desto wichtiger scheint es für unser Gehirn zu sein. Und was wichtig ist, wird abgespeichert. Deshalb bleiben gute Videos viel länger im Gedächtnis als Texte.

Weil wir nun Mal soziale Wesen sind, versetzen wir uns gerne in andere Menschen hinein. Das können wir umso besser, wenn wir sie vor Augen haben. An wen kannst du dich besser erinnern: An die Hauptperson deines Lieblingsfilms oder die deines Lieblingsbuches? Wen siehst du noch vor deinem inneren Auge?

Vielleicht bist du noch nicht überzeugt, dass sich Videos auch für dich lohnen können. Na gut, dann habe ich im nächsten Abschnitt ein paar Fakten für dich.

7 Gute Gründe für Videos

Warum du als Unternehmerin oder Selbstständige auf Videos setzen solltest:

  • Die Chance, bei Google auf Seite 1 zu landen, steigt mit Videos um das 53-fache.
  • Wenn wir Texte lesen, speichern wir 10 Prozent der Informationen ab, bei Videos sind es 50 Prozent
  • 82% des Internettraffics werden laut dem IT-Unternehmen Cisco im Jahr 2022 Videos sein
  • Jeden Tag verbringen Menschen eine Milliarde Stunden auf YouTube, also mehr als bei Netflix und Facebook zusammen
  • 72% der Kund:innen schauen lieber ein Video über ein Produkt als eine Produktbeschreibung zu lesen (HubSpot)
  • Knapp 85%entscheiden sich eher für den Kauf eines Produktes, nachdem sie ein Video gesehen haben.
  • 50% der Internetuser schauen sich ein Video an, bevor sie etwas online oder offline kaufen

 

Und was ist mit dir? Hast du schon mal überlegt, dich oder dein Angebot in einem Video vorzustellen?

Einfach so drauf los zu drehen ist keine gute Idee. Vielmehr solltest du deine Videos in deine Marketing-Strategie einbetten.

Wie du eine Video-Strategie für dein Marketing entwickelst

Videos gehören genauso zu einer Marketing-Strategie wie anderer Content. Das bedeutet, dass es nichts bringt, einfach hin und wieder hier und da etwas zu Veröffentlichen. Dazu gibt es mittlerweile einfach zu viel Konkurrenz.

Vielmehr solltest du dir genau überlegen, wo deine Kunden gerade stehen und mit welchem Content du sie dort am besten abholen kannst. Und auf welchem Kanal.

Vielleicht hast du schon mal von AIDA gehört. Nein, nicht dem Kreuzfahrtschiff, sondern dem Marketing-Konzept. Die Anfangsbuchstaben stehen dabei für:

  • A = Attention
  • I = Interest
  • D = Desire
  • A = Action

Sie stehen für die Schritte, die deine Kunden durchlaufen, bevor sie ein Angebot kaufen. Denn bevor jemand bereit zum Kauf ist, musst du erstmal seine Aufmerksamkeit wecken, dann Interesse schüren und einen Wunsch erzeugen. Erst dann kannst du mit deinem Angebot um die Ecke kommen. Anders gesagt wirst du Menschen fast nie auf Anhieb so begeistern, dass sie etwas von dir kaufen, ohne dich und dein Angebot näher zu kennen.

Sie wollen vergleichen, Informationen einholen und ihre Fragen beantwortet wissen. Mit einem Video kannst du niemals alle Bedürfnisse deiner Kunden erfüllen. Vielmehr brauchen sie zu verschiedenen Zeitpunkten auch verschiedene Videos.

Noch besser zeigt das die so genannte Kundenreise, ein anderes Marketing-Modell. Es erweitert das klassische AIDA-Modell um eine Stufe:

  1. Aufmerksamkeit: Die Kunden kennen dich noch gar nicht und werden auf dich aufmerksam
  2. Beziehung: Die Kunden treten mit dir in Beziehung, z.B. indem sie ein Freebie herunterladen oder deinen Newsletter abonnieren
  3. Kaufentscheidung: Die Kunden wägen dein Angebot ab und treffen ihre Kaufentscheidung
  4. Erfahrung: Die Kunden sammeln Erfahrungen mit dir
  5. Fan: Die Kunden sind so begeistert, dass sie dich weiterempfehlen

Um deine Kunden abzuholen, solltest du sie auf allen Stufen ansprechen. Das heißt für deine Marketing-Strategie, dass du auf allen Stufen deiner Kundenreise Videos einsetzen kannst.

  1. Aufmerksamkeit weckst du mit Social Media Videos, YouTube-Videos oder Videos in deinem Blog
  2. In Beziehung trittst du mit einem Vorstellungsvideo auf deiner Über mich Seite
  3. Kauf-Hürden baust du mit einem Launch-Video auf deiner Website ab
  4. Inhalte vermittelst du mit Tutorial-Videos in deinem Kursbereich oder auf YouTube
  5. Kundenstimmen präsentierst du mit Testimonial-Videos 

Wenn du Videos in deiner Marketing-Strategie mitdenkst, kannst du die Wirkung deiner Texte vervielfachen und zudem über andere Kanäle, zum Beispiel Social Media oder YouTube, Interessent:innen auf deine Website lenken. Aber lohnt der ganze Aufwand?

 

Was Video-Marketing bewirken kann

Einer, der das schon vor langer Zeit bewiesen hat, ist Gary Vaynerchuk. Innerhalb von nur fünf Jahren steigerte er den Umsatz des Spirituosen-Geschäfts seines Vaters von 3 Millionen auf mehr als 60 Millionen Dollar. Vor allem, weil er die digitalen Medien nutzte wie kein zweiter. Schon 2006 startete er seinen YouTube-Kanal „Wine Library TV“ und schließlich war er mit seinem Online-Marketing so erfolgreich, dass er seine eigene Firma VaynerMedia gründete und seitdem Unternehmen wie Pepsi-Cola, Toyota oder General Electric zu digitalen Marketing-Strategien berät. Sein Hauptmedium sind Videos und einer seiner Ratschläge lautet: „You need to build trust.“ (Du musst Vertrauen aufbauen).

Vaynerchuck hat auch bewiesen, dass es für erfolgreiches Video-Marketing weder ein riesiges Budget noch ein großes Team braucht. Er drehte die meisten Videos mit seinem Smartphone. Trotzdem fragen sich viele Unternehmer:innen, ob sich der ganze Aufwand lohnt. Vor allem weil es in der schnellebigen Social Media Welt nötig ist, fast jeden Tag ein kleines Steinchen in den Fluss der Aufmerksamkeit zu werfen, um nicht in den Fluten unterzugehen. Denn die Wellen, die ein einzelnes Steinchen macht, sind schnell versiegt. Kann das ein Familienunternehmen überhaupt leisten?

Die Erfolgsstrategie eines deutschen Traditionsunternehmens

Tatsächlich kommt es auf die richtige Strategie an. Das Traditionsunternehmen Bautz’ner Senf aus Ostdeutschland beispielsweise, setzte als eine der ersten deutschen Marken auf TikTok, um die oft zitierte Generation Z unter dem Stichwort #Ehrensenf zu erreichen. Dafür arbeitete Bautz´ner mit bekannten TikTokern als Markenbotschafter:innen zusammen.

Gleichzeitig sprach der Senfhersteller aber mit Plakaten in deutschen Großstädten die ältere Generation an. Auf den Plakaten und den Senfverpackungen waren die Konterfeis der TikToker zu sehen. Tatsächlich fotografierten sich viele Menschen vor den Plakaten und teilten diese Bilder auf anderen Plattformen wie Instagram. Sie produzierten so genannten User Generated Content und verhalfen der Kampagne damit zu noch mehr Sichtbarkeit. Damit war #ehrensenf ein voller Erfolg, der die Markenbekanntheit von Bautz´ner sowohl bei der jüngeren als auch bei der älteren Generation steigerte.

Aber es muss nicht immer eine große Werbekampagne mit Influencer:innen sein. Viel wichtiger ist es, Interessierte dort zu erreichen, wo sie gerade stehen. Manche suchen nach Inspiration, andere vergleichen bereits Preise und wieder andere suchen Tipps und Tricks oder LifeHacks, auf die sie achten sollten. Diese Kund:innenreise, die Customer Journey, sollte der Ausgangspunkt jeder Marketing-Strategie sein. Denn je mehr Bausteine ineinandergreifen, umso größer der Erfolg.

Entschlüsselt: So funktioniert Marketing entlang der Kund:innenreise

Schauen wir uns die Kund:innenreise, auch Customer Journey genannt, einer Hobbygärtnerin an. Sie möchte einen kleinen Garten anlegen und sucht im Internet nach Inspirationen.

Kontaktpunkt 1: In der ersten Stufe möchte sich die Hobbygärtnerin inspirieren lassen. Sie weiß noch nicht, ob sie Rosen oder Tulpen oder etwas ganz anderes pflanzen möchte und sucht bei Google nach Ideen. Der Garten soll wenig Arbeit machen, nicht zu groß sein und die Pflanzen sollen gut riechen. Sie findet unzählige Bilder von farbenfrohen Blumenbeeten, stylischen Gartenmuscheln und Blühwiesen.

Kontaktpunkt 2: Die Hobbygärtnerin hat sich für einen Blumengarten entschieden. Farbenfrohe Blüten sollen es werden. Nun steht die Wahl der Pflanzen an und sie sucht nach Pflanzplänen und Fotos. Nachdem sie sich über verschiedene Möglichkeiten informiert hat, entscheidet sie sich schließlich für Stauden.

Kontaktpunkt 3: Nun fragt sie sich, woher sie die Stauden beziehen soll und vergleicht verschiedene Angebote von Gartenbaubetrieben und Online-Shops nach Preis, Qualität und Erfahrungsberichten. Es gibt sehr viel Konkurrenz, doch sie findet einen vertrauenerweckenden Anbieter.

Kontaktpunkt 4: Sobald die Hobbygärtnerin ihre Stauden bestellt hat, fragt sie sich, was sie beim Pflanzen beachten muss, ob es Pflanzpläne oder Anleitungen gibt und welche Gartenwerkzeuge sie braucht. Auch dazu findet sie online viele Informationen.

Am Ende hat die Hobby-Gärtnerin einen langen Entscheidungsprozess hinter sich. Was denkst du – an welchem Punkt ihrer Reise ist sie wohl am offensten für das Angebot eines Staudenverkäufers? Und wo gibt es am wenigsten Konkurrenz?

Wer es schafft, die Kundin gleich in der Inspirationsphase auf seine Seite zu holen und auch für alle weiteren Fragen genug Informationen bietet, wird den größten Erfolg haben. Denn der Konkurrenzdruck steigt, je weiter die Käufer:innen bei ihrem Entscheidungsprozess sind und auf ihrer Reise voranschreiten. Je mehr Konkurrenz es gibt, desto teurer werden die Anzeigen.

Deshalb holte ein Staudenanbieter mit einem Gastbeitrag und einer Video-Anzeige auf der Website des Online-Magazins blumenbibel.de die Hobbygärtnerin gleich am ersten Kontaktpunkt ab. Bei ihrer Recherche war sie auf die Seite gestoßen, las den Gastbeitrag und lernte den Staudenanbieter im Video persönlich kennen. Weil er so viele hilfreiche Informationen teilte und im Video sympathisch wirkte, überzeugte er sie und sie gelangte auf seine Website. Dort erhielt sie viele weitere Tipps und konnte sich sofort für Stauden begeistern. Alle wichtigen Informationen für ihren Garten fand sie auf der Website. So gewann sie der Staudenanbieter als Kundin, noch bevor sie andere Möglichkeiten in Betracht gezogen und in sich im Dschungel der Möglichkeiten verloren hatte.

Es lohnt sich also, die Reise deiner Kund:innen für deine Angebote genau zu kennen und auf jeder Stufe die passenden Informationen zu bieten. Dabei können Text und Video ineinander greifen. Ein Video kann Vertrauen schaffen, weil wir einen Menschen kennenlernen. Ein Text bietet oft mehr Informationen oder die nötigen Fakten. Mit einem Video inspirieren und mit Text überzeugen – so könnte man es zusammenfassen. Auch in späteren Schritten der Kund:innenreise können Erklärvideos oder ein Blick hinter die Kulissen Vertrauen aufbauen. Es geht also nicht darum, wahllos Videos zu produzieren, sondern dein Marketing strategisch anzugehen.

Welche Videos eignen sich für Video-Marketing?

Vielleicht fragst du dich nun: Was kannst du im Video überhaupt zeigen? Stell dir vor, dein Unternehmen ist wie ein Puzzle, und jede Art von Video ist ein Puzzlestück. Gemeinsam ergeben sie das gesamte Bild, das dein Unternehmen ausmacht. Hier sind einige Ideen für die bekanntesten Video-Formate:

Imagefilme: Sie sind wie der perfekte erste Eindruck auf einer Party. Imagefilme zeigen, wer du bist und was dein Unternehmen besonders macht – ideal, um deine Marke bekannt zu machen und Emotionen zu wecken. Bei YouTube sind das Äquivalent die Kanaltrailer.

Erklärvideos: Das sind die Lehrkräfte unter den Videos. Kompliziertes einfach und unterhaltsam erklären? Genau ihr Ding! Perfekt, um deinen Kund:innen zu zeigen, wie sie das Beste aus deinem Produkt oder Service herausholen können.

Tutorials oder FAQs: Hast du einen hilfreichen Nachbar, der genau weiß, wie den tropfenden Wasserhahn repariert? Tutorials und FAQ-Videos sind genauso. Sie beantworten die am häufigsten gestellten Fragen deiner Kund:innen, ohne dass du die Antworten hundertmal wiederholen musst – ein echter Zeit- und Nervensparer!

Testimonial-Videos: Diese Videos sind wie die Sternebewertungen auf Amazon, nur persönlicher. Stell dir vor, du hast eine gute Bekannte, die im Ort bestens vernetzt ist und die du immer fragst, wenn du wissen willst, welches das angesagteste Restaurant ist. Genau das erfahren deine Website-Besucher:innen in Testimonial-Videos. Denn dort kommen deine Kund:innen zu Wort und erzählen begeistert, wie gut ihnen dein Produkt oder deine Dienstleitung weitergeholfen hat. Ehrlich, authentisch und überzeugend.

Recruiting-Videos: Das sind die Casting-Direktoren deines Unternehmens. Sie zeigen potenziellen Mitarbeitern, wie es ist, Teil deines Teams zu sein. Von der Arbeitsatmosphäre bis hin zu den Gründen, warum es sich lohnt, für dich zu arbeiten. In Zeiten von Fachkräftemangel fast unverzichtbar.

Expert:innen-Videos: Sie sind die TED-Talks unter den Videos. Knackig und anschaulich bringen sie ein Learning zu deinem Thema auf den Punkt. Egal ob es um die Geheimnisse der Kaffeeröstung oder die besten Tipps für Führungskräfte geht. Damit kannst du zeigen, dass du Meister:in deines Fachs bist und dich als Branchenführer positionieren.

Blick hinter die Kulissen: Diese Videos sind wie eine exklusive Führung durch dein Unternehmen, bei der sich deine Zuschauer:innen wie VIPs fühlen. Du zeigst, wie deine Produkte entstehen oder was ihr in den Pausen so treibt. Perfekt, um eine emotionale Verbindung aufzubauen und die Menschen hinter deiner Marke vorzustellen. Wie bei einem Tagebuch sollten solche Videos ehrlich und authentisch sein.

Es gibt also viele Möglichkeiten, Videos für dein Marketing zu nutzen. Ob du nun deine Marke bekannter machen, Wissen teilen, dich als Expert:in positionieren, unterhalten oder Vertrauen aufbauen möchtest.

Du brauchst Hilfe bei deiner Video-Strategie?

Ich unterstütze dich gerne beim Brainstorming und der Planung einer Video-Strategie entlang der Kund:innen-Reise.

In jedem Fall wirken Video-Testimonials viel authentischer und emotionaler als ein bloßer Text. Damit hebst du dich in jedem Fall ab.

Das Schöne ist: Für Testimonial-Videos müssen deine Kunden nicht einmal zu dir kommen. Sie können sich auch mit ihrem Handy filmen, ganz egal wo sie in Deutschland oder sogar im Ausland sitzen. Du brauchst sie nur anzuleiten und ihnen die richtigen Fragen mit auf den Weg geben. Voilá!

Finde deine Video-Strategie

So, nun hast du eine Menge erfahren. Vielleicht fragst du dich jetzt, wie du am besten mit deiner Video-Strategie starten solltest. Am besten schaust du dir nochmal diese 5 Punkte an:

  1. Wer ist deine Zielgruppe?

Richte dich nicht an die gesamte Menschheit, sondern kenne deine Zielgruppe. Je mehr du so sprichst wie sie und je besser du ihre Probleme verstehst, desto eher werden sich die richtigen Kunden von deinen Videos angezogen fühlen.

  1. Was sind deine Themen?

Plane deine Videos so, dass sie dem Schritt entsprechen, auf dem sich deine Kunden auf ihrer Kundenreise gerade befinden. Wenn sie dich noch gar nicht kennen, solltest du ihnen viele Appetithäppchen servieren, also Mehrwert rund um dein Thema liefern.

  1. Was ist dein Verbreitungskanal?

Suche dir aus, ob du lieber auf YouTube, Facebook, Instagram, TikTok oder LinkedIn aktiv werden möchtest. Entscheide dich für einen Kanal – denn was auf YouTube gut funktioniert, tut es auf Instagram noch lange nicht. Nur wenn du regelmäßig etwas veröffentlichst, wirst du erfolgreich sein. Deshalb solltest du dich mit deinem Kanal wohlfühlen. 

  1. Wie kannst du Videos in deine restliche Content-Strategie einbetten?

Plane deine Videothemen so, dass sie zu deinen Angeboten und deinem restlichen Content passen. Wenn du zum Beispiel Kunden über YouTube anziehen möchtest, solltest du in die Videobeschreibung Links zu deiner Landingpage oder zu Freebies nicht vergessen. Ganz davon abgesehen wertet Google externe Links von anderen Seiten positiv. So können Videos direkt die Zugriffszahlen auf deine Webseite erhöhen.

  1. Wie kannst du analysieren und auswerten, welche Videos am besten ankommen?

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das gilt auch für Videos. Gesteht dir zu, dass deine ersten Videos keine Hollywood-Blockbuster werden. Wenn du bei bekannten Internetgrößen nach ihren ersten Videos suchst wirst du sehen, dass auch sie mal klein angefangen haben. Das vergessen wir viel zu leicht. Deshalb gilt: Trau dich zu üben und zu lernen.

Wenn du Fragen zur Videoproduktion hast oder Unterstützung beim ersten Brainstorming benötigst, helfe ich dir gerne weiter:

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Wenn du Fragen zur Videoproduktion hast oder Unterstützung beim ersten Brainstorming benötigst, helfe ich dir gerne weiter

Das ist ungefähr so, wie zu fragen: Was kostet ein Auto? Es kommt darauf an, ob du einen Kleinwagen, eine Limousine oder einen SUV haben möchtest. Genauso ist das auch bei einem Video. Allerdings wirst du kein seriöses Video für wenige hundert Euro bekommen – oder du solltest misstrauisch werden. Allein ein Drehtag mit einem Kameramann oder einer Kamerafrau kostet zwischen 500 und 1.000 Euro. Da ist noch kein Konzept oder der Schnitt dabei. Deshalb starten Videoangebote etwa bei 1.000 Euro – und können bei Agenturen leicht fünfstellig werden. Bei Animationsvideos kommt es sehr auf die Länge und den gewählten Stil an.

In der Regel vier bis acht Wochen. Natürlich hängt das von der Abstimmung ab. Je mehr Leute an einem Video beteiligt sind, desto länger dauert meist die Planungsphase, bis es überhaupt zum Dreh kommt. Wenn du nur alleine bist, wirst du dein Video wahrscheinlich innerhalb von vier bis sechs Wochen in den Händen halten.

Du kannst dein Video selbst drehen, mit einem Videocoach zusammen arbeiten, jemanden wie mich beauftragen oder eine Filmproduktionsfirma oder eine Agentur engagieren. Im Prinzip ist es eine Frage deines Budgets. Ich biete übrigens beides an – Videocoaching und Videoproduktion.

Dafür gibt es viele Tipps. Du kannst zum Beispiel dein Lieblingslied summen, dir wie ein Gorilla auf die Brust trommeln oder an ein Erfolgserlebnis denken. Das Beste ist aber: Üben, üben, üben. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und selbst Schauspieler üben ihren Text und machen eine Generalprobe, bevor sie auf die Bühne treten. Oder du arbeitest mit eine:r Expert:in zusammen, die dafür sorgst, dass du dich vor der Kamera so wohlfühlst, wie bei einem Gespräch zwischen Freunden.

Es gibt viele verschiedene Video-Formate, je nachdem auf welchem Kanal du sie veröffentlichen willst. Eine Instagram-Story hat beispielsweise ein Hochkant-Format genau wie TikTok, der Instagram-Feed hat ein quadratisches Format, Ads haben oft eigene Formate und Webseiten- oder YouTube-Videos haben das klassische 16:9 Querformat. Dazu kommen unterschiedliche „Verpackungen“, von denen die häufigste das mp4-Format ist.

Nein, ich arbeite für Kunden in ganz Deutschland und sogar Österreich und der Schweiz. Wenn du weit weg von Stuttgart wohnst, kann ich auch als Videocoach mit dir zusammen arbeiten und dich anleiten, dein eigenes Vorstellungsvideo oder einen Buchtrailer zu erstellen. Meine Testimonial-Videos funktionieren übrigens auch auf Distanz.

Gute Storys bleiben viel besser im Gedächtnis als eine einfache Information. Denn unser Hirn liebt Geschichten, bei denen wir etwas lernen können. Deshalb kommen Gründungsgeschichten, Erfolgsstorys oder Kundenstorys so gut an. Damit nehmen wir unsere Kunden mit auf eine emotionale Reise, lassen sie mitfühlen und regen zum Nachdenken an. Kurzum, Storytelling ist ein Marketing-Instrument, das dabei hilft, in der Informationsflut gehört zu werden und in Erinnerung zu bleiben. Außerdem werden gute Storys besonders gerne geteilt, geliked und weitererzählt.

Christine Harbig mit dem Schild "Wie du Videos für dein Business nutzt"
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Ein Leitfaden für deine Video-Marketing-Strategie

Der Leitfaden zeigt anhand von Beispielen deutscher Unternehmen, wie Video Marketing funktionieren kann. Lerne, wie sich Videos fürs Recruiting und Employer Branding einsetzen lassen und wie KI die Videoproduktion erleichtert. Dein Guide für erfolgreiches Video-Marketing 🎬 🚀

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